Egal, wieviele konstruktive Gespräche geführt wurden, egal, wie gut die Stimmung war, egal, wieviel Spaß es gemacht hat, es gibt exakt ein Qualitätsmerkmal, das alle anderen aussticht, wenn es darum geht, ob ein Workshop gelungen ist oder nicht: Am Ende braucht’s konkrete Resultate, denn sonst nützt das alles nix.
Und wenn’s richtig gut läuft, dann kommt natürlich alles zusammen. So wie hier bei diesem Workshop, für den wir das Facilitating übernehmen durften.
Worum ging’s im Prototyping-Workshop?
Radiohören im Auto – nur irgendwie besser, personalisierter und auch irgendwie innovativer, wie kann das aussehen? Darüber haben 26 Teilnehmer:innen zwei Tage lang nachgedacht.
Mit dabei waren WDR, Bayerischer Rundfunk, Deutschlandradio und SWR als Vertreter:innen der ARD und internationale Medienhäuser wie die BBC, Sveriges Radio, LRT sowie CARIAD von Volkswagen – also viele kluge Köpfe aus den europäischen Öffentlich-Rechtlichen und aus der freien Wirtschaft.
Das Ziel: Prototypen entwickeln, die nichts anderes als die Zukunft des Radiohörens im Auto werden sollen.
Viele kluge Köpfe erzeugen viele gute Ideen - das ist so toll, wie es herausfordend ist.
Internationale Teilnehmer:innen, alle Expertinnen ihres Fachgebiets – da ist klar, dass da viele Ideen gute Ideen kommen. Damit sich eine so große Gruppe nicht verzettelt und am Ende wirklich Prototypen entstehen, die europäisch skalierbar sind – denn das war ja das ausgewiesene Ziel des Workshops – braucht es ein gut durchdachtes Facilitating, das den Fokus lenkt.
Um genau das zu tun, haben wir Use Cases mitgebracht und der Gruppe vorgestellt, denn so stellt man sicher, dass die Teilnehmer:innen für ganz konkrete Szenarien ganz konkrete Lösungen finden. Und genau das haben sie dann auch, aufgeteilt in dynamische Kleingruppen, gemacht: innovative Lösungen gefunden, die sie schlussendlich vor der Gruppe vorgestellt haben.
Trust the process und freu dich auf das, was da kommt.
Viele Menschen denken ja, dass Ideenworkshops vor allem Kreativität brauchen, was ja auch nicht ganz falsch ist. Was Ideenworkshops aber wirklich brauchen, sind Teilnehmer:innen, die sich mit einem Thema fachlich wirklich sehr gut auskennen und eine Person, die dem Workshop eine ganz klare Struktur gibt. Das war unsere:


Das Tolle, wenn alle Kleingruppen vor den anderen Teilnehmer:innen ihre Ideen vorstellen, sie also pitchen: Am Ende hat man aus einer Vielzahl von Ideen, die eins, zwei Ideen destilliert, die es lohnt, weiterzuverfolgen. Und genau das möchten die Teilnehmer:innen dieses Workshops in den nächsten Schritten angehen: Sie nämlich mit echten User:innen testen und dann iterativ weiterentwickeln.
Uns bleibt nur noch zu sagen: Danke. Das hat uns mal wieder sehr viel Spaß gemacht.